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Von: Theresa von Bischopink
26.06.2015

BDKJ will Diversität in der Jugendverbandsarbeit stärken

Vielfalt leben

Düsseldorf, 26. Juni. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) will  mehr Vielfalt innerhalb seiner Strukturen und darüber hinaus erreichen. Das hat der BDKJ-Hauptausschuss gestern beschlossen.

„Gerade aufgrund der aktuell wahrnehmbaren ablehnenden Haltung gegenüber einer vielfältigen Gesellschaft, ist es uns als katholischewi Jugendverbände wichtig für Vielfalt einzutreten“, so BDKJ- Bundesvorsitzender Wolfgang Ehrenlechner. „Wir engagieren uns für ein gleichberechtigtes Miteinander unterschiedlicher Kulturen, sexueller Orientierungen, körperlicher Befähigungen, Religionen und Lebensformen – in unseren Verbänden und in der Gesellschaft.“ Der BDKJ tritt Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Behindertenfeindlichkeit, Homophobie und anderen Aspekten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Kirche und Gesellschaft entschieden entgegen.

„Es ist unerträglich, dass Menschen, die in Deutschland eine neue Heimat suchen, mit rassistischen Sprechchören begrüßt werden. Ebenso akzeptieren wir nicht, dass behindertenfeindliche oder homophobe Sprüche immer noch geduldet werden“, betont Ehrenlechner.

In den kommenden Jahren wird der BDKJ mit dem Konzept der Diversität auch die eigenen Strukturen immer wieder kritisch in den Blick nehmen: „Unser Bekenntnis zu einer vielfältigen Gesellschaft gilt selbstverständlich auch für uns selbst. Hier müssen an manchen Stellen die Türen noch weiter geöffnet werden, damit ein Zusammenleben in dieser Vielfalt gelingt“, erläutert Ehrenlechner.

Der Beschluss "Diversitätsbewusste Jugendarbeit" ist hier abrufbar.