Aktiv gegen sexuelle und sexualisierte Gewalt!

Prävention ist unser Alltag

Ernst nehmen, fördern, respektieren, ermutigen, befähigen: Das ist Alltag in der katholischen Jugendverbandsarbeit. Unsere ausgebildeten Gruppenleiterinnen und -leiter gehen jeden Tag verantwortungsbewusst und sensibel mit Jungen, Mädchen und jungen Erwachsenen um. Das sind wichtige Teile von präventiver Arbeit, die in den Jugendverbänden nicht nur einen festen Ort, sondern eine lange Tradition hat. Was das genau heiß? Das steht auf den folgenden Seiten:

  • Unsere Mitglieds- und Diözesanverbände sowie die Landesstellen sind seit Jahren sehr aktiv in der Ausbildung von Gruppenleiterinnen und -leitern. Hier gibt es eine Übersicht über Materialien, Arbeitshilfen und vieles mehr.

  • Der BDKJ-Bundesvorstand hat eine Arbeitsgruppe zum Thema sexueller Missbrauch und sexualisierte Gewalt eingerichtet. Ihr gehören neben dem BDKJ-Bundesvorsitzenden Dirk Tänzler die Referate Öffentlichkeitsarbeit, Mädchen- und Frauenarbeit und Kirchenpolitik & Jugendpastoral an.

  • Der BDKJ-Bundesvorstand steht im Kontakt mit den Mitglieds- und Diözesanverbänden, um im möglichen Fall von Missbrauch eine im Sinne der Opfer zügige und transparente Kommunikation aller Betroffener nach innen und außen zu unterstützen

  • Das Thema „Prävention sexueller Gewalt“ ist in der Ausbildung von ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern explizit verortet. Die katholischen Jugendverbände haben in den vergangenen Jahren Interventionspläne, Verhaltenskodizes und Arbeitshilfen zum Thema entwickelt und wenden diese an.

  • In dem Wissen, dass die Verantwortung für die angesprochenen Taten niemals bei den missbrauchten Kindern und Jugendlichen selbst liegen kann, ist und bleibt doch das Stark- und Selbstbewusst-Machen von Kindern und Jugendlichen ein immanenter Ansatz katholischer Kinder- und Jugendarbeit, damit diese selbst Grenzüberschreitungen wahrnehmen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten schnell und selbstbewusst Hilfe und Unterstützung holen können.

  • Kinder und Jugendliche haben eine Stimme in katholischer Kinder- und Jugendarbeit. So erleben sie, dass sie mit ihren Anliegen ernst und wahr genommen werden. Diese Grundhaltung ermöglicht es, dass Kinder und Jugendliche sich anvertrauen und sie Begleitung und Unterstützung erfahren.

  • Katholische Kinder- und Jugendarbeit ist immer parteilich. Wir stehen uneingeschränkt auf Seiten der Kinder und Jugendlichen. Wir stehen zu den Kindern und Jugendlichen und bewerten nicht.

  • Wir bieten unser Wissen und unsere Erfahrung an.

Für den Fall, dass sexualisierte Gewalt bei uns verübt wird, haben wir klare Handlungsempfehlungen erstellt.

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