Eigenständige Jugendpolitik

2012 initiierte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Prozess zur Entwicklung einer „Eigenständiger Jugendpolitik“. Ausgangspunkt war, dass in Fachkreisen und in Jugendverbänden schon länger eine Forderung nach einer guten und kohärenten Jugendpolitik ihren Niederschlag in den letzten und auch in den aktuellen Koalitionsvertrag fand.

Die Jugendverbände fordern eine „Eigenständige Jugendpolitik“ und arbeiten aktiv an deren Entwicklung mit. Sinnvoll ist ein Gesamtkonzept von Jugendpolitik als eigenständiges Politikfeld, das alle zentralen Akteurinnen und Akteure einbezieht. Dazu gehören selbstverständlich Fachleute aus Jugendarbeit und Politik, unbedingt aber auch Jugendliche selbst. Ziel ist, eine Jugendpolitik zu entwickeln, die ressortübergreifend und über die föderalen Ebenen hinweg wirkungsvoll ist und Konsequenzen für ein besseres Aufwachsen junger Menschen entfaltet. In seinen Positionen und Papieren hat der Deutsche Bundesjugendring deutlich gemacht, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen.

Das Jugendbeteiligungsprojekt „Ich mache Politik“ ist beim DBJR angesiedelt und kümmert sich um die Beteiligungsrunden rund um die „Eigenständigen Jugendpolitik“.

Das „Zentrum für die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik“ wurde eingerichtet um einen Dialogprozess über Jugendpolitik anzustoßen und auszugestalten.

 

 

U28-News

Gemeinsam mit den jugendpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Fraktionen Marcus Weinberg (CDU/CSU) Sönke Rix, (SPD) Beate Walter-Rosenheimer (B90/Die Grünen) und Norbert Müller (Die Linke) hat der BDKJ am 30. September zum parlamentarischen Frühstück eingeladen.

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Der BDKJ begrüßt, dass sich im Haushalt für 2015, der heute im Bundestag verabschiedet wird, zum ersten Mal seit 45 Jahren Einnahmen und Ausgaben ausgleichen. Der Schuldenabbau sei richtig, allerdings dürfe nicht auf Kosten der jungen Generation gespart werden.

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Mit dem Ruf nach einem offeneren, gerechteren und demokratischeren Europa ist am Sonntagmittag die Hauptversammlung auf der Burg Rothenfels zu Ende gegangen. In vier Tagen haben rund 100 Delegierte aus ganz Deutschland Beschlüsse für die katholischen Jugendverbände und -organisationen und die Interessenvertretung für die 660.000 Mitglieder gefasst.

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Der BDKJ kritisiert in der Rentendebatte den mangelnden Blick für die junge Generation und lehnt eine Stichtagregelung bei der Rente ab 63 ab. „Wenn man nach 45 Jahren in Rente geht, müssen auch zukünftig Zeiten der Arbeitslosigkeit angerechnet werden“, so BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier.

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